Der Handydaumen – macht SMS schreiben krank? Warum eine Privatversicherung von Vorteil sein kann
17. Februar 2010 Feedback schreibenBegriffe wie „Tennisarm“ oder etwa „Mausarm“ sind vielen Menschen schon bekannt. Die Überanstrengung durch ungewöhnliche Körperhaltungen überlastet Gelenke und Muskulatur und führt dadurch zu Schädigungen.
Der Begriff „Handydaumen“ ist jedoch noch eher unbekannt. Eine Krankheit der Handygeneration, bei der der Daumen durch das SMS-Schreiben überlastet wird. Die Folge sind Schmerzen, die den ganzen Alltag unerträglich machen können.
Viele Ärzte erkennen diese neuartige „Handykrankheit“ nicht direkt auf den ersten Blick. Behandlungen mit Schmerzmitteln bekämpfen da nur die Symptome, aber bessern nicht das eigentliche Krankheitsbild. Erst, wenn der Arzt erkennt, dass es sich um einen „Handydaumen“ handelt, kann richtig behandelt werden. Die schmerzhafte Überlastung des Daumengelenks kann durch eine andere Technik des SMS-Schreibens gelindert werden. So wird empfohlen, beim Tippen der SMS die Ellbogen abzustützen, um den Daumen zu entlasten. Bei leichten Beschwerden können bewährte Hausmittel zur Schmerzlinderung eingesetzt werden. Sollten sich die Schmerzen allerdings bei der kleinsten Bewegung schon bemerkbar machen und den Alltag deutlich erschweren, sollte ein Gang zum Arzt erfolgen. Wenn der Hausarzt nicht weiterhelfen kann, ist das Fachwissen eines Spezialisten für Handerkrankungen gefragt.
Damit es gar nicht erst zu einem schmerzhaften Daumen kommt, sind Fingergymnastik und ausreichend andere Bewegungen zum Ausgleich von Vorteil.
Sollte es doch einmal zu einer Überlastung des Daumens durch das Tippen von Kurzmitteilungen kommen, ist die Absicherung durch eine private Krankenversicherung von Vorteil. Versicherte mit einer Privatversicherung können auf einen höheren Leistungsumfang zurückgreifen, sodass oft auch die Behandlungen durch einen Spezialisten übernommen werden.