Beim Handy die Kosten im Auge behalten

10. Februar 2010 Feedback schreiben

Das Handy ist unser stetiger Begleiter und ein Teil unseres Lebens. Hatte im Jahr 1998 nur jeder zehnte deutsche Bürger ein Mobiltelefon, sind es heute schon deutlich mehr. In Deutschland gibt es mittlerweile mehr Mobilfunkveträge als Festnetzanschlüsse und mehr Handys als Bundesbürger. Die Zahl der Handys und Mobilfunkanschlüsse beläuft sich auf über 100 Millionen, somit hat jeder fünfte Deutsche sogar ein Zweithandy.

Doch ein Handy verursacht Kosten, egal ob man einen Vertrag abgeschlossen oder nur ein Prepaid-Handy hat. Bei einem Mobilfunkvertrag kann man schnell den Überblick über die Telefonkosten verlieren, denn neben Kosten für Gespräche, kommen noch Ausgaben für SMS und Internetnutzung, teilweise auch für Auslandsgespräche hinzu. So kann pro Monat schnell eine Summe von 100 Euro oder mehr zusammenkommen. Wenn man aber seinen Mobilfunkvertrag nicht aufgeben und auf die Prepaid- variante umsteigen will, bleiben einem zwei Möglichkeiten zu Kostensenkung.

Man kann beispielsweise eine Flatrate abschließen, bei der man unbegrenzt telefonieren und meist auch SMS versenden kann. Doch auch hier ist Vorsicht geboten, oft gilt eine Flatrate nur für Inlandsgespräche zu Festnetznummern und für Gespräche zu Kunden des selben Mobilfunkanbieters. Vorsichtig muss man da bei der Internetnutzung sein, die hohe Kosten verursachen kann und bei Sondernummern, die mit 01805, 01379 oder 0900 beginnen. Wer eine Flatrate abschließen möchte, sollte eine wählen, die auch Gespräche zu Kunden anderer Anbieter einschließt und idealerweise auch einen Festpreis für die Nutzung des Internets anbietet.

Wer keine Flatrate haben möchte und seine Kosten trotzdem unter Kontrolle halten will, der sollte seinen Anbieter nach einer Kostensperre fragen. Bei dieser Form der Kostenkontrolle wählt man einen monatlichen Betrag, denn man bei seiner Rechnung nicht überschreiten will, ist dieser erreicht, kann man keine weiteren Kosten mehr verursachen, aber demnach auch nicht mehr telefonieren und simsen, die Erreichbarkeit bleibt jedoch bestehen. Oft ist es jedoch möglich eine SMS als Warnung zu bekommen, dass der angegeben Betrag bald erreicht sein wird, so kann man sein Telefonverhalten anpassen, damit das “Guthaben” auch noch bis zum Ende des Monats reicht.

Wer ganz auf eine Rechnung verzichten möchte, für den ist ein Prepaidvertrag die beste Alternative. Beim Prepaidverfahren muss man sich lediglich beim Anbieter anmelden, so dass man als Besitzer des Handys und der dazugehörigen Nummer registriert wird. Das Guthaben, das man auf der Karte hat kann man nach Lust und Laune abtelefonieren und ist die Karte leer, kann man sie ganz einfach aufladen. Der Vorteil ist natürlich eine hervorragende Kostenkontrolle, der Nachteil sind höhere Verbindungspreise, obwohl diese schon sehr stark gesunken sind. Verbindungen in das deutsche Festnetz, wie auch zu Kunden im gleichen Netz sind schon ab einem Cent möglich, aber auch die Preise zu fremden Netzen sind mit 10 bis 20 Cent sehr günstig.

Doch all die Kostenkontrolle nützt nichts, wenn man sein geliebtes Handy verliert oder es gestohlen wird. Doch auch hier gibt es zur Einsparung von Kosten, eine Versicherung. Damit man sich nicht aus eigener Tasche ein neues Handy kaufen muss, gibt es spezielle Versicherungstarife, die Handys versichern, dies ist schon für einen kleinen monatlichen Beitrag möglich. Man sollte sich jedoch beeilen, denn einige Anbieter versichern ein Handy nur, wenn es noch keine drei Monate als ist.

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